The last desire – Verlassen

Buch: The last Desire – Verlassen

Autor: Nina Hirschlehner

Verlag: Eisermann Verlag

ISBN: 978-3961730025

Ein verhängnisvolles Experiment reißt Cat unsanft aus ihrem gewohnten Leben. Plötzlich findet sie sich gemeinsam mit ihrem besten Freund Andy auf einem Vampirinternat wieder. Dort lernt sie schnell, wie gefährlich es sein kann, stärker zu sein als andere und hält ihre neu erlangte Gabe deshalb geheim. Mo, ein grausamer Vampir, will Ihre Kräfte unter allen Umständen an sich reißen. Wird Andy sie beschützen können?

Das Cover gefiel mir auf den ersten Blick recht gut. Die Frau, das Schloss und die dunklen Farben wirkten sehr mystisch und einladend auf mich.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auch hier recht gut. Leicht, flüssig und einfach zu verstehen, sodass man gut voran kam. Allerdings fehlte es mir hier hin und wieder an der Spannung.

Auch die Charaktere sind sehr durchwachsen und haben eine unterschiedliche tiefe. Die einen sind sehr präsent, die anderen eher angedeutet. Andy und Jesse mochte ich von Anfang an. Sie wirken wie starke, liebenswerte Persönlichkeiten und wissen was sie wollen. Ja die beiden sind mir sehr ans Herz gewachsen.

Bei Cat ist es etwas durchwachsen und ihre Handlungen waren manchmal etwas widersprüchlich und nicht nachvollziebar. In dem einen Moment mag man sie etwas schütteln während sie in dem nächsten Szene als taffe starke Frau auftaucht.

Isobell und Josh waren für mich wiederum eher nur Lückenfüller und passten nicht so ganz in das Gesamtbild, auch wenn sie Anfangs nützlich waren. Dennoch störten sie das Geschehen eher.

Dann wäre da noch Mo den ich schon von Beginn an nicht sonderlich mochte, seine Rolle als Bösewicht spielte er meist gut, aber zwischen drin wirkte er manchmal etwas schwächlich und unsicher, dies führte dazu das ich in als solchen nicht ernst nehmen konnte.

Die Handlung selbst war aber für mich mal etwas neues. Es gibt hier keine 0-8-15 Vampire, denn viele von ihnen haben besondere Gaben auch wenn ich sie eher Hexen zuschreiben würde, aber dies störte mich eigentlich nicht.

Der Prolog war spannend und zeigte einen wichtigen Einblick den man allerdings erst viel später verstehen kann, aber auch sehr wichtig für die Geschichte war. Im Anschluss ging es etwas schleppend voran und konnte mich gar nicht packen, erst in der Mitte des Buches schaffte es die Autorin mich abzuholen.

Die wechselnden Perspektiven der Protagonisten ließen einen tief in das Geschehen blicken und man versteht vieles besser warum die Protagonisten so Handeln wie sie handeln. Diese sind auch klar und deutlich gekennzeichnet was es dem Leser leichter machte zu folgen.

Es gab ziemlich viele Rätsel und Fragen die auf den Leser einprasselen, nur leider ließ die Antwort ziemlich auf sich warten oder blieb völlig aus. In dem eine Fall nicht schlimm in manchen wäre es besser gewesen ein paar Informationen raus zu geben.

Das Ende überschlug sich dann etwas hier hätte man etwas mehr Zeit gebraucht um das ganze auszuarbeiten. Allerdings endete es sehr spannend und macht Lust auf die weiteren Teile, denn man möchte einfach wissen wie es weiter geht. Zudem machte es einiges wieder gut was mir zwischendrin nicht so gefiel,

Die Orte an denen die einzelnen Szenen spielten wurden gut und sehr bildlich dargestellt was mir sehr gut gefiel. Man konnte sich alles vorstellen was mir auch sehr wichtig ist.

Ja es ist eine sehr besondere Geschichte mit Höhen und Tiefen. Vampire mal etwas anders wie man sie kennt. Es dauerte zwar etwas bis dich Geschichte mich erreichen konnte, aber dennoch finde ich sie lesenswert.

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