Rezension Töchter des TOdes

Buch: Töchter des Todes – Seelensuche

Autor: Lilyana Ravenheart

Verlag: Selfpublishing

ISBN: 978-3746026077

ASIN: B07R8X3CWZ

Drei Schwestern, eine Aufgabe: Sie holen die Seelen Verstorbener und bringen diese in die Anderswelt.
Doch was geschieht, wenn eine Seele verschwindet?

Lilith ahnt nicht, was auf sie zukommt, als sie einen Ball besucht, um dort die Seele des Earls zu holen. Plötzlich steht sie einem Rätsel gegenüber, denn seine Seele ist verschwunden und obwohl der Earl tot sein sollte, weilt er doch unter den Lebenden.
Dann tauchen auch noch seltsame Monster auf, welche in der Lage sind, selbst den Tod unschädlich zu machen.
Gemeinsam mit ihren Schwestern und der Feenkönigin versucht Lilith, herauszufinden, wohin die Seelen verschwinden und woher die Monster stammen.
Und dann ist da noch Elijah, der ebenfalls ein finsteres Geheimnis verbirgt….

Das Cover zu dieser Geschichte sprach mich sofort an. In schlichtem Weiss gehalten mit Federn darauf. In der Feder ein Stück Wald und mit der Protagonistin Lilith und der Rabe der schon irgendwie zu Lilyanas Markenzeichen geworden ist.

Der Schreibstil der Autorin war wie aus ihren anderen Werken gewohnt leicht und flüssig zu lesen. Mit dieser Geschichte hat sie dem Tod ein neues Gesicht verliehen was eine schöne Abwechslung war. Einige Szenen wurden sehr detailreich beschrieben und verloren dabei nicht ihre Wirkung. Jedoch hätte dies öfter der Fall sein können, denn irgendwie bekam sie nicht die richtige Tiefe und wirkte eher Oberflächlich geschildert. Zudem gab es manchmal enorme Sprünge im Geschehen was manches ziemlich unglaubwürdig erscheinen ließ. Natürlich war dies auch ein Stück der Kürze der Geschichte geschuldet und die Geschichte musste voran kommen, aber vielleicht hätte man lieber einfach ein paar Seiten mehr schreiben müssen um hier die nötige Tiefe zu erlangen.

Die drei Schwestern – die sogenannten Töchter des Todes haben mir am besten gefallen, doch auch hier fehlt es etwas an der Ausprägung der Charaktere. Jedoch hatten diese noch am ehesten ein Gesicht für mich. Es war schön den drein zu zusehen und von ihnen und ihrem Leben zu erfahren. Ja manchmal haben sie keine leichte Aufgabe, aber ich habe sie gerne durch ihr Leben begleitet.

Elija hatte für mich zwei Gesichter die nicht wirklich zusammen passen wollten. Anfangs war er undurchschaubar und man spürte, dass er etwas verbarg. Er misstraute jedem und wirkte durchtrieben. Als er jedoch sein Geheimnis wie aus dem Nichts Preis gab war er völlig verändert und wirkte total hilfsbereit aber doch zog er sich auch zurück. Hier fehlt mir etwas der Übergang sodass er wie eine Person wirkt.

Die Geschichte war wie oben geschrieben echt mal eine gelungene Abwechslung. Es passierte so viel in kurzer Zeit was ich auch sehr gerne mag. Die Autorin hat viele Ideen eingebaut und ich verfolgte das Schauspiel sehr gerne. Auch die Spannung kam an manchen Stellen nicht zu kurz.

Mit der Reihe der Seelensucher ist der Autorin ein guter Auftakt gelungen. Die Geschichte sticht durch ihre Besonderheit heraus. Manche Szenen wurden echt sehr schön ausgeschmückt, aber dennoch fehlt es der Geschichte an Tiefe. Trotzdem bin ich auf den nächsten Teil gespannt und kann eine Leseempfehlung aussprechen.

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