Rezension Snow Rose – Tochter der Feen

Buch: Snow Rose – Tochter der Feen

Autor: Amy Erin Thyndal

ASIN: B07GVRC6MN

**Wie Flammen und Wellen**
Als einzige Fee in der Elfenwelt fühlt sich Luna stets wie eine Außenseiterin, denn als Kind der Menschenwelt hat sie keine Kontrolle über ihre Magie. Mithilfe des charmanten Sommerkönigs Soleil versucht sie ihre einzigartigen Fähigkeiten zu beherrschen. Obwohl Luna sich insgeheim zu ihm hingezogen fühlt, weist sie Soleils Eroberungsversuche hartnäckig zurück. Doch nur gemeinsam sind sie imstande die Erfüllung einer alten Prophezeiung aufzuhalten, die den Untergang der Elfen bedeuten könnte. Bei der Rettung des Reiches lernt sie den Sommerkönig nicht nur von einer anderen Seite kennen, sondern erfährt auch mehr über ihr eigenes Schicksal…

Es ist schon etwas her als ich die ersten beiden Bände regelrecht verschlungen habe, aber dennoch fühlte es sich an wie nach Hause kommen.
Das Buch verzaubert einen einfach, denn die detailreiche Elfenwelt von Amy wirkt einfach magisch, märchenhaft – zumindest ein wenig und lädt ein dort zu verweilen.

Jedoch ist es für Luna anders als für mich egal ob Menschenwelt oder Elfenreich, überall fühlt sie sich als Außenseiter und passt nicht ins Bild, denn sie ist eine der letzten überhaupt und dann ist sie auch noch besonders, was ihr gefühlt auf der Stirn geschrieben steht.

Nun bekommt auch Soleil noch seine Geschichte und leider ist er der letzte im Bunde. Auch wenn alles um ihn herum erstrahlt und sein grinsen am meisten, schaut es doch anders in ihm aus. Gerade er, der sich nicht fest binden will und nur dafür bekannt ist lockere Bekanntschaften zu führen verliebt sich in Luna. Jedoch zeigt sie ihm nur die kalte Schulter und beisst sich die Zähne aus. Ob er für immer leer ausgeht oder Luna doch noch für sich gewinnen kann?

Allerdings wäre es doch langweilig wenn es im Elfenreich nur um Liebe ginge.
Wäre da noch eine alte Prophezeiung die es aus der Welt zu schaffen gilt, denn bewahrheitet sie sich, wäre das der Untergang fürs gesamte Elfenreich.

Durch die abwechselnde Erzählweise zwischen Luna und Soleil werden die beiden gerade zu transparent, denn man fühlt wie sie, leidet mit ihnen und kann ihre Gedanken lesen. Luna ist sehr schlagfertig, weiß was sie will, dennoch zweifelt sie an sich selbst und ist agriffslustig. Während Soleil immer humorvoll, höflich und liebevoll rüberkommt, jedoch hat er immer den passenden Spruch parat, wenn es um Gefühle geht ist er eher tollpatschig, aber dennoch für Überraschungen gut. Dennoch macht genau dass beide so sympatisch. Sie ziehen sich an wie Magneten.

Auch der bildgewaltige, detailreiche und magische Schreibstil der Autorin gefällt mir sehr gut. Ihre Bücher strahlen selbst in bedrohlichen Situationen was positives aus, dass es immer eine Lösung gibt. Was mir auch besonders gut gefällt ist die Elfenwelt die sie erschaffen hat, denn man hat auch Hintergrundinformationen zu Regeln und Gebräuchen bekommen und ist nicht nur rein auf das Geschehen reduziert. Zudem punktet sie mit außergewöhnlichen Ideen, dazu sage ich z. B nur Skye – die Seele ihrer Schwester im Körper einer Katze.

Wer Gegensätze liebt – wie Feuer und Eis kommt hier voll auf seine Kosten, denn es zieht sich durchs gesamte Buch. Liebe oder Verrat, jemanden wiedergewonnen oder Verlust desjenigen , gut und böse, Hoffnung oder Zerrstörung, sowie Vergangenheit und Zukunft. Wie das nun alles hier zusammenhängt könnt ihr selbst lesen. Wer genießen will sollte von Band 1 an lesen, jedoch kann man den 3. Band auch durchaus sepperat lesen ohne viel zu verlieren.

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