Rezension

Rezension Secret Game – brichst du die Regeln, brech ich dein Herz

Buch: Secret Game – brichst du die Regeln, brech ich dein Herz

Autor: Stefanie Hasse

ISBN: 978-3473586004

ASIN: B07Q4X9PHF

Das geheime Spiel der New Yorker Elite

Ivorys Leben könnte perfekt sein: Sie hat ein Stipendium für die St. Mitchell, eine Privatschule an der New Yorker Upper East Side, und sie ist glücklich mit ihrem Mitschüler Heath. Doch an der St. Mitchell gibt es eine gefährliche Tradition: DAS SPIEL. Keiner weiß, welcher Schüler in diesem Jahr die anonymen Nachrichten verschickt, doch allen ist klar: Wer die Aufgaben darin nicht erledigt, wird bestraft. Als Heath sich plötzlich von Ivory abwendet, ahnt sie, dass DAS SPIEL dahintersteckt. Kurzentschlossen lässt sie sich auch darauf ein und gerät in einen Sog aus Geheimnissen und Intrigen, aus dem es kein Entrinnen gibt.

„Eine Mischung aus Gossip Girl, Eiskalte Engel, Beautiful Liars und One of us is lying – die Kombi ist unschlagbar!“ (b00k.aholic)

Secret Game – brichst du die Regeln, breche ich dein Herz ist ein Jugendthriller von Stefanie Hasse.
Ich war bei Thalia auf der suche nach einem Genrewechsel und beim stöbern viel mir dieses Buch auf. Das Cavor war doch sehr ungewöhnlich und der Klappentext Klang sehr vielversprechend, jedoch kam ich mit einigen Büchern der Autorin nicht klar, wagte aber dennoch den Sprung ins ungewisse.

Ivy kam neu an die Elite Schule und hatte durch den neuen Job ihrer Mum ein Stependium erhalten.
Schnell fällt auf das sie die Welt der Reichen nicht begreift und sticht dadurch immer wieder heraus.
Jeder ist auf seinen guten Ruf bedacht und versucht alles dunkle zu vertuschen, wäre da nicht wie jedes Jahr dieses Spiel was droht alles ans Licht zu bringen. Keiner weiß wer der Leiter des Spieles ist und für die Aufgaben verantwortlich ist, aber so schlimm wie in diesem Jahr war es noch nie zuvor.

Der Aufbau ist wahnsinnig gut gewählt. Geschildert wird alles überwiegend aus Ivys Sicht, jedoch kommen auch Passagen von Heath, Ivys eigentlichem Freund, und dem Spielleiter vor die immer wieder für Verwirrungen sorgen. Immer wieder werden Dinge gelüftet die das komplette Geschehen immer wieder verdrehen, in einem anderen Licht darstellen lassen und man weiß bis zur letzten Minute nicht wer hinter allem steckt, warum manche Dinge passiert sind, sind sie auch noch so absurd und wer eigentlich Freund oder Feind ist. Genau das macht dieses Buch so unglaublich gut, auch wenn das Spiel an sich unglaublich dämlich erscheint und die Personen die darin eine Rolle spielen mehr als nur oberflächlich ankommen. Auch wenn man das beim Lesen ein wenig anders einschätzt ist das Buch strategisch aufgebaut, verfolgt einen roten Faden der sich bis zum Schluss zieht. Für mich sind alle Fragen auch geklärt, sodass nichts offen bleibt.

Ivy ist von allen die bodenständigste Person und ist mir überwiegend auch sehr sympathisch. Jedoch wirkt sie leicht manipulierbar und hier hätte ich mir etwas mehr Stärke gewünscht.

Heath oder Vince, tja beide sind unglaublich heiße Typen die sehr sympathisch sind, wobei Heath deutlich schlechter durch sein Verhalten abschneidet, was man jedoch erst Richtung Ende nachvollziehen kann, vorher beginnt man ihn regelrecht zu hassen. Bei Vince hat man eher das Gefühl er lässt alles mit sich machen und trotzdem tut er einem leid weil er echt nett ist.
Auch hier sind die Charaktere nicht tief, aber ausreichend für die Geschichte.

Penelope, man könnte ihr permanent den Hals umdrehen mit ihrer Art, aber selbst für sie bringt man am Ende sogar Verständnis auf und wirkt sogar ein wenig herzlich.

Die Charaktere sind sehr unterschiedlich gewählt und passen gut in die Geschichte. Auch wenn sie keine unglaubliche Tiefe haben passt es doch zur Geschichte an sich. Sie wirken sehr realistisch wenn man bedenkt das sie ihr lebenlang verwöhnt aufwuchen, sich alles leisten können und noch nie für etwas kämpfen mussten. High society eben, das verkörpern wirklich fast alle echt gut.

Der Schreibstil war anfangs echt gewöhnungsbedürftig und die Geschichte wirkte erst zäh, nahm dann aber auch ganz schön an Fahrt auf. Irgendwann störte es mich nicht mehr und ich geriet in eine Art Rausch wo ich alles um mich ausgeblendet habe und nur noch alle Rätsel aufdecken wollte und neugierig war was als nächstes passieren wird. Trotz des oberflächlichen Themas stecken wahnsinnig tiefe Emotionen darin die mich ebenfalls mitrissen und die Oberflächlichkeit der Charaktere wieder ausbügelten.

Ich habe mich großartig unterhalten gefühlt und empfehle jedem dieses Buch zu lesen, weil es mich einfach so abgeholt hat. Selbst die Nachrichten die geschrieben wurden als SMS hervorgehoben, gefiel mir richtig gut.

Mach den Anfang und teile diesen Beitrag.

Eine Antwort schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.