Rezension Schattenorden – Entscheidungen

Buch: Schattenorden – Entscheidungen

Autor: Dana Müller-Braun / Vivien Summer

Verlag: Bitter Sweet

ASIN: B07C3VQFJ3

**Gegensätze im Blut vereint**  
Die Zwillingsschwestern Laya und Kija könnten unterschiedlicher nicht sein. Während Laya wie das Abziehbild eines perfekten Internatstöchterchens wirkt, kleidet sich Kija gerne komplett in schwarz und ist die Rebellin schlechthin. Das, was sie trennt, ist jedoch auch das, was sie vereint: die Abstammung von zwei ägyptischen Göttern, die sich seit Jahrhunderten bekriegen, aber zusammenarbeiten müssen – Nephtys, der Göttin des Guten, und Osiris, dem Gott des Jenseits. Allen Vorzeichen zum Trotz sind die Schwestern jedoch seit jeher ein Herz und eine Seele. Bis der Moment kommt, in dem ihre Ausbildung beginnt und sie sich für eine Seite entscheiden müssen…

Das Cover ist für mich einfach ansprechend und stimmig zum Inhalt. An sich ist sehr hell gehalten, aber schwarze Schatten ziehen sich durch die beiden Zwillingen was das ganze sehr gut beschreibt. Die Schrift ist in rot gehalten was wie ein Schlag einem entgegen springt.

Die Schwestern Laya und Kija können unterschiedlicher nicht sein, die eine eher die Vorzeigeschülerin, die andere eher rebellisch und ungehalten. Man konnte beiden schon als sie klein waren folgen. Sie waren ein Herz und eine Seele und es war unvorstellbar, dass es je etwas gibt was sie entzweien konnte. Bis sie eines Tages eine Entscheidung treffen sollten.

Eigentlich stand die Entscheidung, aber durch ihre Erziehung bereits fest, nur dass sich eine der beiden nicht daran halten wird war für mich vorhersehbar. Beide dürfen wir begleiten in der Welt für die sie sich entschieden haben und ja sie können nicht unterschiedlicher sein. Laya auf der guten und Kija auf der bösen Seite und beide denken es wäre die  falsche Entscheidung gewesen.

Die Einleitung der Serie fand ich gut gewählt, denn es erleichterte erheblich den Einstieg in diese Reihe um alles noch besser verstehen zu können. Schnell wird erkenntlich worum es hier eigentlich geht und kann sich mehr auf andere Details konzentrieren.

Die Emotionen der beiden sind recht hin und her gerissen und wirken gar manchmal  etwas naiv, aber für mich voll nachvollziehbar. Beide sind nun auf sich alleine gestellt und erkennen ihre eigenen Fehler und was sie jeweils an den anderen hatten. Wie ich finde sehr schön dargestellt worden, voller Gefühl aber auch humorvoll, wobei ich diesmal nicht weis auf welcher Seite ich eigentlich so genau stehe.

Natürlich gibt es auch zahlreiche Nebencharaktere die das Ganze abrunden, aber auch diese finde ich sehr gut dargestellt und sie wirken geheimnisvoll und manch einer gar mysteriös auf mich.  Noch sind sie allerdings sehr oberflächlich gehalten und lassen sich nicht in die Karten schauen.

Der Schreibstil der beiden Autorinnen ist sehr angenehm leicht und man bemerkt eigentlich gar nicht das diese Serie von zweien geschrieben wird. Alles ist stimmig und fügt sich in einander, sodass am Ende ein sehr spannendes und mitreisendes Büchlein entstanden ist.  Ich bin schon Feuer und Flamme denn das Ende hatte einen fiesen Cliffhanger der mich diesmal sogar eine Ausnahme machen lässt, dass ich den zweiten Teil gleich im Anschluss weiter lesen werde.

Ein Buch von dem ich selbst viel erwartet habe und es konnte gar meine Erwartungen übertreffen. Der Schreibstil ist sehr humorvoll, gefühlvoll und gleichzeitig spannend. Ich konnte mich von Laya und Kija die beide sehr verschieden sind mitreisen lassen, auch wenn mir ihre Gedankengänge manchmal sehr naiv erscheinen kann ich es doch gut nachvollziehen. Auf die nächste Fortsetzung bin ich jetzt bereits gespannt, ob hier wohl einige Geheimnisse gelüftet werden.

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