Rezension Sati – Ruf der Flammen

Buch: Sati – Ruf der Flammen

Autor: A. Backwinkel

Verlag: Selfpublishing

ISBN: 978-1549564833

ASIN: B0753D6DCV

Die Studentin Sarah hat das Gefühl zu verbrennen und rennt in ihrer Panik nackt auf die Autobahn. Nach einer erfolglosen psychiatrischen Behandlung erfährt sie, dass die weiblichen Mitglieder ihrer Familie bereits über Generationen hinweg an solchen Visionen zugrunde gingen. In ihrer Not entschließt sie sich zu einer Reise nach Indien, denn dort scheint der Ursprung ihrer Qual zu liegen. Immer wieder an ihrem eigenen Verstand zweifelnd kommt Sarah einer lange zurückliegenden Tragödie auf die Spur. Die Fäden zwischen Vergangenheit und Gegenwart verknüpfen sich – aber wird sich auch Sarahs Hoffnung auf Heilung erfüllen?

Das Cover sieht mega  gut aus und weckte meine volles Interesse für das Buch. Mit dem Schwarz und Orangen Farben wirkt es ziemlich mystisch. 
Auf dem Cover ist eine Frau die in Flammen steht und sollte bestimmt Sarah darstellen. Der Inhalt des Buches und das Cover passen sehr gut zusammen. 
Der Klappentext ist spannend geschrieben und verrät nur das nötigste um die Neugier der Leser zu wecken und somit auch meine.

 Zu Anfangs war das Buch etwas verwirrend, da es in zwei Ländern spielte einmal in Indien und einmal in Deutschland. Wie das ganze Schlussendlich zusammenhängt erfährt man im laufe der Geschichte, jedoch ist das denke ich ein Punkt der sich einfach nicht vermeiden lässt. Was mir persönlich gut gefiel, dass es immer wieder Überschriften gab wo man sich befand und welche Zeit geschrieben wurde um es etwas zu erleichtern. 

Sarah, eine Junge Studentin erlitt eine heftige Psychose die ihr einen Aufenthalt in einer Psychiatrie einbrachte. Sie hatte das Gefühl ihr Körper würde in Flammen stehen. Einige Tage später war sie wieder zu Hause, aber sie war danach definitiv nicht mehr sie selbst.

Ihr Vater stellte Nachforschungen an, da in der Familie und sämtliche weibliche Nachfahren das selbe Phänomen zeigten um herauszufinden was damals passierte. Sarah bekam das alles mit und wollte selbst nach Indien fahren um dem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. Sie sah es als ihre Bestimmung an. 
Stück für Stück schreitet man in der Geschichte weiter, man erfährt einige Bräuche aus Indien und etwas über ihre Lebensweise. Nach und nach erhält Sarah einzelne Puzzelteile die sich irgendwann zu einem großen ganzen fügen und auch gut mit den Erzählungen aus Indien verbinden. 

Die Geschichte hat ein gutes Tempo, regelmäßige Spannungsbögen machen die Geschichte sehr interessant. Allerdings fand ich die Charaktere eher Oberflächlich gehalten was mir nicht so gut gefiel. 
Ich fande es auch schön, dass diese Kurzgeschichte nicht künstlich in die Länge gezogen wurde, auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war ob ca. 60 Seiten dafür ausreichen und die Geschichte nicht zu gehetzt wurde, aber nein alles war genau Richtig. 
Der Schreibstil der Autorin gefällt mir richtig gut. Es war flüssig zu lesen und auch hier sehr Bildlich beschrieben. Auch an Emotionen fehlte es dem Buch nicht, auch wenn ich manche Dinge ganz schön erschütternd empfunden habe. 

Dieses Buch bekommt eine absolute Leseempfhelung von mir, vor allem denen die gerne Familiengeheimnisse auf die Spur kommen wollen. Danke für dieses tolle Rezieexemplar.

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