Rezension Mondprinzessin

Buch: Mondprinzessin

Autor: Ava Reed

ISBN:  978-3959913164

ASIN: B01M1JCQV3

Lynn bemerkt an ihrem Geburtstag, wie sich auf der Haut ihres Unterarms ein Sternenbild abzeichnet. Die einzelnen Punkte leuchten und Lynn versucht verzweifelt, sie zu verstecken. Als nicht nur die Sterne auf ihrem Arm, sondern auch sie selbst zu leuchten beginnt, ist nichts mehr, wie es war. Dunkle Schatten jagen sie – die Wächter des Mondes. Und sie begegnet Juri, der ihr erzählt, sie sei eine Prinzessin – kein Waisenkind. Trotz Lynns Unglauben folgt sie dem Mondkrieger und stellt sich ihren Verfolgern. Juri verliebt sich in Lynn, doch sie ist einem Prinzen bestimmt und nicht ihm…

Lynn hatte es nie leicht im Leben, denn sie wuchs von klein auf im Heim auf, immer auf sich alleine gestellt und konnte nie Hilfe von anderen erwarten. Dafür ist sie jedoch sehr schlagfertig und lässt sich nicht so leicht unterkriegen, wirkt aber auch sehr allein und einsam auf mich. Doch die Welt die sie kannte gerät vor ihrem 17. Geburtstag völlig außer Kontrolle.
Sie wird von düsteren Gestalten verfolgt die ihr nach dem Leben trachten, was für ein Glück das sie Kampfkunst gelernt hat. Zudem kommt noch Juri ein Mondkrieger der sie vor diesen beschützt, ihr aus der Klemme hilft und sie in ihre Welt bringt als Mondprinzessin. Gemeinsam mit Lynn entdeckt man die neue Welt und deren Geflogenheiten.
Ein Ereignis jagt das nächste und lassen Lynn und dem Leser kaum Verschnaufpausen.

Ich persönlich mag die verzauberte Welt der Mondkrieger und alles was dazugehört. Die Autorin schaffte es eine eigene Welt zu erschaffen mit Liebe zum Detail, aber so das man immer noch viel Phantasie hineininterpretieren kann. Man möchte am liebsten ewig dort verweilen, träumen und sie selbst erkunden.

Die Charaktere sind stark und lebendig, aber nicht perfekt, tappen in Fallen und lassen sich täuschen und manchmal kommt die Erkenntnis leider zu spät.
Das Ende ist besonders traurig und hatte ich so nicht kommen sehen, aber Vorsicht Taschentuchalarm. Mich traf es jedenfalls mitten ins Herz und hielt mich lange danach gedanklich gefangen, so berührend empfand ich es.
Besonders gefiel mir Tia und Cira, die Begleiter der beiden und ich wette am Ende hätte man selbst gern so einen zu Hause. Man frägt sich welches Tier sein eigener Beschützer/ Begleiter wohl wäre.

Der Schreibstil der Autorin war leicht verständlich, abenteuerlich und gefühlvoll. Permanente Spannungsbögen die nie richtig abflachen treiben die Geschichte voran und lassen den Leser kaum an einer Stelle verharren, aber es wirkt denoch nicht gehetzt. Die Handlungen sind für mich schlüssig und bauen toll aufeinander auf. Stück für Stück wird man immer mehr in die Geschichte gezogen, vergisst alles um sich herum und nimmt immer mehr Raum in den Gedanken ein, sodass man alles um sich herum ausblenden.

Ich empfehle dieses Buch entweder jüngeren Mädchen zwischen 12 und 14 oder wenn man fiktive Welten die etwas zu kitsch neigen liebt und eher etwas niedliches verkörpern, auch wenn es durchaus ein paar traurige Szenen gibt. Dennoch ist es sehr einfach gehalten und nicht sehr komplex.

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