Rezension Das Serum der Nacht

Buch: Das Serum der Nacht

Autor: M. J. Martens

Verlag: Selfpublishing

ISBN: 978-3750419285

ASIN: B08292JMSK

Sehr, sehr lange lebten wir Vampire im Verborgenen in den Bergen und Wäldern von Neuseeland, versteckt vor den Menschen. Wir sind fast aus ihrem Bewusstsein verschwunden. Doch wir sind hier und warten, warten auf den richtigen Augenblick, da wir uns ihnen wieder zeigen und zurückholen, was rechtmäßig uns gehört. Arlon, mein Vater und Anführer meines Clans, hat uns in der Zeit des Wartens den Weg bereitet. Sein Plan wird den Menschen zeigen, wo ihr Platz ist und wer über ihnen steht, ein für alle Mal.

Ich bin durch eine Aktion mit der Autorin auf dieses Buch gestoßen, da ich eine Passage daraus las. Ich muss sagen dass mich diese sofort ansprach und beschloss selbst das Buch zu lesen. Allerdings muss ich auch sagen das mich der Klappentext so leider nicht angesprochen hätte, das Cover hingegen war ein echter hingucker.

Das Buch an sich konnte mich anfänglich recht schnell für sich gewinnen, denn Vampirgeschichten die außergewöhnlich sind gibt es doch recht selten. So ist hier einiges anders z. B. Ihre Gewohnheiten, ihr Lebensstil oder der Vampirismus selbst.

Jedoch gibt es auch hier einen Anführer des Clans der es sich nicht länger bieten lassen will versteckt zu leben, da die Menschen Angst vor ihnen haben. Sich nicht länger beschränken will und endlich seine Freiheit zurück will, doch ob die Mittel zu denen er greift die richtigen sind? Ein tödliches Virus beschäftigt die Menschheit und der einzige der ihnen helfen kann ist Arlo der Anführer der Vampire, doch ob er ihnen helfen wird müsst ihr dann doch selbst lesen.

Das Buch wird aus zwei Perspektiven geschrieben. Einmal Joen, die Tochter des Anführer. Leider wurde ich nie wirklich warm mit ihr, da ich ihre Beweggründe nicht verstand und die alleinige Loyalität ihrem Vater gegenüber ist mir da einfach zu wenig. Ihre Handlungen sind für mich auch keineswegs nachvollziehbar.

Anders verhält es sich mit Jack, Joens Gefährten. Er ist mir immer sympathisch gewesen und sein Handeln war für mich immer nachvollziehbar, doch wirkt er eher menschlich auf mich. Was mir besonders gefiel ist sein agament dem kleine Mädchen und seiner Familie gegenüber.

Dennoch waren meine Lieblinge in der Geschichte Siff und Clay die eigentlich eher eine kleine Rolle im großen Ganzen spielten.

Der Schreibstil der Autorin gefiel mir ganz besonders gut. Sehr leicht und flüssig, spritzig und doch sehr humorvoll wodurch ich mich gut unterhalten gefühlt habe. Man konnte deutlich ihre ganz persönliche Note wahrnehmen. 

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