Rezension das Nebelmoor

Buch: Das Nebelmoor

Autor: Elli Freitag

Verlag: Selfpublishing

ASIN: B07D4LB72Y

Das Nebelmoor
Eine Mystery/Fantasy-Kurzgeschichte von Elli Freitag

Weit abgelegen, am Fuße eines rauen Gebirges liegt ein scheinbar verlassener Ort, vor dem sich die Menschen seit jeher fürchten. Ein Moor bedeckt von dichtem Nebel, der am Tag wie in der Nacht über den brodelnden Morast kriecht und das verbirgt, was darin lebt. Trotz all der unheimlichen Geschichten, die man sich erzählt, zieht das Moor immer wieder Menschen in seinen Bann, doch nur die Wenigsten kehren zurück.

Von all den Schauermärchen völlig unbeeindruckt machen sich in einer kühlen Herbstnacht drei Männer auf den Weg. Sie wollen sich und der Welt beweisen, dass es im Moor nichts gibt, vor dem es sich zu fürchten lohnt. Ganz nebenbei planen sie ihren eigenen Profit aus dem zu schlagen, was sie für das wahre Geheimnis halten. Ihr rascher nächtlicher Aufbruch bleibt jedoch nicht unbemerkt, so heftet sich eine junge Frau heimlich an ihre Fersen. Sie spürt seit ihrer Kindheit eine tiefe und besondere Verbindung zu diesem rätselhaften Ort und ist fest entschlossen, nun endlich ihrem eigenen Geheimnis auf den Grund zu gehen.

Das Cover wirkt sehr mysteriös und geheimnisvoll auf mich. Auch der Rabe darauf spielt in der Geschichte eine bedeutende Rolle, somit steht das Cover in einem Zusammenhang zur dazu. Jedoch hat es mein Interesse für die Geschichte geweckt und verleitete mich zum lesen

Mila zog es irgendwie schon immer in die Richtung des geheimnisvollen Moores, man erzählte sich die unglaublichsten Schauergeschichten darüber. Mila wollte das Geheimnis unbedingt lüften, jedoch hatte sie das Moor nie gefunden, als wenn es von ihr nicht gefunden werden wollte. Eines Tages traf sie auf eine Truppe von Männern die dieses Moor suchten und beschloss sich ihnen heimlich anzuschließen….

Der Einstieg in das Buch war sanft und man konnte sich erst mal gut zurecht finden. Die Geschichte schreitet in einem guten Tempo voran, baute langsam Spannung auf die bis zum Schluss durchweg gehalten werden konnte. Die Handlungen von Mila waren für mich gut nachvollziehbar, aber auch recht schlicht und einfach gehalten. Das Ende dieser Geschichte war für mich allerdings nicht so leicht vorhersehbar und traf mich unerwartet. Es ist eine tolle Kurzgeschichte für mitten drin, die zum Wünschen und träumen anregt, allerdings für mich definitiv viel zu kurz. Man hätte hier raus wirklich eine längere Geschichte schreiben können.

Der Schreibstil der Autorin war leicht verständlich und flüssig zu lesen, ich empfand es als sehr angenehm. Man wurde sanft durch die Seiten getragen und sie flogen nur so dahin. Zudem beschreibt sie sehr detailreich und man konnte die Umgebung in der sich die Protagonistin befand förmlich riechen,fühlen und sogar schmecken. Ein sehr interessantes Gefühl. Ein sehr schöner Schreibstil wie ich finde.

Die Namen der einzelnen Charakter fand ich sehr gut gewählt und hamonierten super miteinander. Ich freue mich immer darüber wenn sie nicht zu gewöhnlich sind.

Allerdings waren die Charaktere der Geschichte recht Oberflächlich, was aber dran lag das man in eine Kurzgeschichte auch nicht so viel rein packen kann. Für die Länge der Geschichte vielleicht ok, aber ich bin immer froh wenn ich die Hauptdarsteller besser kennen lernen darf.

Eine geheimnisvolle, aber dennoch schöne Kurzgeschichte über das Moor und seine Geheimnisse. Wer mal etwas leichtes für zwischen drin sucht und es trotzdem Spannend mag ist hier genau richtig.

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