Rezension Bezwungen

Buch: Bezwungen

Autor: Terry Teri

ISBN: 978-3733504243

Das Finale der Erfolgstrilogie – endlich im Taschenbuch!

Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Denn sie hat ein Verbrechen begangen. Denkt sie.

Als Kyla einem hinterhältigen Anschlag nur knapp entkommt, weiß sie, dass sie nirgends mehr in Sicherheit ist. Es bleibt ihr nichts anderes übrig, als sich eine neue Identität zuzulegen und unterzutauchen. Doch die ungeklärten Fragen über ihre Vergangenheit lassen sie nicht los. Als Kyla endlich ihre Mutter kennenlernt, erfährt sie, wer sie als Kind wirklich war und kommt hinter das dunkelste Geheimnis ihrer Familiengeschichte …

Zum einen gibt es Trilogien die fesseln einen vom ersten Moment an, dann gibt es die wo man nach dem 1. Band gleich wieder weg legt und es gibt die die spannend sind, aber trotzdem einen nicht so mitreisen man aber trotzdem das Ende wissen möchte.

Hier gehört für mich die Trilogie von Gelöscht dazu. Den 1. Band fand ich einfach nur spannend und mitreißend, die Geschichte besonders. Der zweite war gut konnte mich aber nicht so 100% überzeugen und vom dritten bin ich einfach ziemlich enttäuscht.

Lange brauchte ich um das Buch zu beenden, da es mich einfach nicht packte.
Man denkt bis auf wenige wiederkehrende Elemente man hört eine völlig andere Geschichte und die Autorin wisse selbst nicht so recht wo sie hin will, verrennt sich manchmal in Ideen die ins Leere laufen und baut dann sehr überraschende Wendungen ein mit denen es sich genauso verhält. Für mich ergibt es kein großes ganzes mehr.
Auch das Ende war irgendwie künstlich erzeugt und überzeugte mich keineswegs.

Ich frage mich wo sind die Emotionen hin die das Buch begleiten und die Geschichte nicht so eiskalt wirken lässt wie es oft den Anschein erhält, ich möchte eine Geschichte fühlen nicht nur beobachten.
Der Schreibstil an sich war ja leicht verständlich und bildhaft beschrieben wie man es aus den Folgebänden kennt.
Allerdings hätte es durchaus detailreicher sein können, denn gerade bei Dystopieen wo eine ganz eigene Welt entsteht möchte ich mir auch ein Bild dieser machen. Wie lebt man? Was gibt es für Regeln? Wie ist die Gesellschaft? Was genau macht Kyla falsch? Usw. Die Hintergrund Infos fehlen mir einfach was für mich dazu gehört.

Auch Kyla ist sich selbst wenigstens treu geblieben und hat mit ihrer Naivität das beste daraus gemacht.

Die Grundidee dieser Geschichte fand ich an sich echt toll und hätte echt Potenzial gehabt mehr daraus zu machen. Band eins war ein gelungener Start gewesen, aber man hätte wohl etwas mehr vorrausplanen müssen.

Bewertung ⭐⭐

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