Plauderecke für Protagonisten

Plauderecke der Protagonisten König Robert

Ein Interview mit König Robert aka Robert König

Sternenzauber:

Heute begrüße ich Seine Majestät König Robert von Aequipondium bei mir. Ich grüße Euch, Majestät.

Robert:

Danke. Aber es gibt eigentlich keinen Grund so förmlich zu sein. Ich bin inzwischen ja kein König mehr. Du kannst also gern Robert zu mir sagen.

Sternenzauber:

Danke, Euer M… Robert. Wo Sie es schon erwähnen: Wie kam es eigentlich dazu, dass Sie kein König mehr sind?

Robert:

Ehrlich gesagt, gab es da mehrere Gründe. Aber um es kurz zu machen, es wurde mir einfach zu viel.

Sternenzauber:

Aber ist denn das Leben als König nicht gut?

Robert:

Jaja. Ich weiß. Alle stellen sich das immer so leicht vor… man heiratet eine Prinzessin und hurra, du bist König. Und den Rest deines Lebens brauchst du nur essen, trinken und gelegentlich auf die Jagd reiten. Aber so ist das nicht.

Sternenzauber:

Wie ist es denn sonst?

Robert:

Nun, der Teil mit dem Essen und Trinken stimmt schon. Aber man hat auch viele Pflichten: Man muss dem Volk als weiser Herrscher und Schiedsstelle in Streitfragen zur Verfügung stehen. Man muss sich um den Straßenbau kümmern und dafür Sorgen, dass die Gauner in den Wäldern nicht überhand nehmen. Dann möchte natürlich keiner, dass der König Steuern erhebt. Gleichzeitig wird die Staatskasse sehr beansprucht, weil man ja regelmäßig Feste und Turniere ausrichten muss. Es ist eine Zwickmühle.

Sternenzauber:

Aber hat ein König nicht Diener und Berater, die sich um alles kümmern?

Robert:

Ja schon. Aber kennst du auch nur eine Geschichte, in der der Großwesir, Truxess oder Steward seinen König nicht ganz furchtbar betrogen hat?

Sternenzauber:

Verstehe. Darum haben Sie abgedankt. Wieso haben Sie sich ausgerechnet für Siegbald Sockenloch als Nachfolger entschieden?

Robert:

Oh. Das war leicht. Ich dachte mir, er ist ein harmloser Trottel, der sicher nicht unbedingt die Welt retten wird, aber auch nicht allzuviel falsch macht, so faul, wie er ist. Außerdem gab es noch diese Drohbriefe von der Fleischfresserliga, die ihn ebenfalls als König wollten. Ich hätte natürlich auch ein riesiges Turnier abhalten können. Der Hauptpreis: die Hand meiner Tochter Amalia. Aber Turniere sind teuer und, wie ich meine Tochter kenne, hätte sie den Gewinner ohnehin nicht heiraten wollen.

Sternenzauber:

Und waren Sie mit Siegbalds Regierungszeit zufrieden?

Robert:

Durchaus. Er hat seine Sache so gut gemacht, wie man es eben erwarten konnte. Ehrlich gesagt, könnte sich manch ein machtgieriges Regierungsoberhaupt bei ihm eine Scheibe abschneiden.

Sternenzauber:

Ja, dann in diesem Sinne: Danke und vielleicht wird ja irgendwann auch in Aequipondium noch die Demokratie eingeführt.

Robert:

Gut möglich.

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