Interview mit Erin Lenaris

Sternenzauber: Nenne mir fünf Fakten über dich.

Erin:

Uni-Dozentin

Bayerin

Rotschopf

Querkopf

Kreativjunkie


Sternenzauber: Was machst du gerne, wenn du mal nicht schreibst?


Erin: Wandern, Geocaching, Kayaken – ich sitze im Hauptjob und beim Schreiben viel zu viel vor dem Bildschirm und suche wann immer möglich ein kleines Outdoor-Abenteuer.


Sternenzauber: Was ist dein größter Traum den du mal erreichen willst?


Erin: Rüstige 102jährige Bestsellerautorin, wissenschaftliche Koryphäe und Urgroßmutter. 😉


Sternenzauber: Was ist dein persönliches Lebensmotto?


Erin: „Wer weiß, wofür es gut ist!“ Das sage ich mir nach jedem Rückschlag, denn so mancher hat sich im Nachhinein schon als Segen herausgestellt.


Sternenzauber: Was liest du gerne in deiner Freizeit? Gibt es Lieblingsautoren?


Erin: Ich lese, was ich schreibe – Jugendbücher, Fantasy, Dystopien und ein wenig Science Fiction. Ich verehre viele Autoren, aber beispielhaft für jede dieser Richtungen möchte ich Ralf Isau, Mira Valentin, Suzanne Collins und Stanislaw Lem nennen.

Sternenzauber: Wann schreibst du am liebsten? Eher spontan oder Planst du dir speziell Zeit dafür ein?

Erin: Als Mama mit Vollzeitjob ist für spontane Schreibsitzungen leider kaum mehr Zeit. Kreativ werde ich also meist abends, im Bett neben meinem schlafenden kleinen Sohn. Aber selbst das lässt sich nicht immer planen … Die Mamas unter euch wissen, wovon ich spreche, oder?

Sternenzauber: Plottest du oder lässt du deinen Ideen freien Lauf?


Erin: Ich bin ein PlotFREAK! Bevor ich auch nur ein Wort eines Romans ausformuliere, steht meistens schon ein ca. 30.000 Wörter langes Plotgerüst. Mit dem ersten Band meiner Trilogie „Die Ring-Chroniken“ fing ich erst an, als der Schluss-Twist des Finalbandes schon feststand.

Sternenzauber: Wie lange schreibst du ungefähr an einem Buch?


Erin: Für die Chroniken brauchte ich von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung des letzten Bandes sechs Jahre – also zwei Jahre im Schnitt.

Sternenzauber: Gibt es einen Ort an dem du deine Ideen sammelst?


Erin: Kleine Geistesblitze überfallen mich überall, unerwartet und hinterrücks! Sie fliegen wie Glühwürmchen vorbei und müssen sofort eingefangen (notiert) werden, um nicht gleich wieder zu verschwinden.


Sternenzauber: Gibt es für dich etwas Besonderes, was du unbedingt beim Schreiben brauchst?

Erin: Freiraum im Kopf, Zeit und Schokolade!

Sternenzauber: Was sind deine Ziele die du erreichen möchtest?


Erin: Meinen Lesern spannende Stunden in einer fremden Welt zu bescheren, sie zu unterhalten, dabei aber auch zum Nachdenken zu bringen.

Sternenzauber: Welcher Buchcharakter ähnelt dir am meisten?


Erin: Emony, die 16jährige Protagonistin der Ring-Chroniken, ist eine jüngere und mutigere Version meiner selbst. Wir teilen unsere Abneigung gegen Lügen, unseren Gerechtigkeitssinn und gelegentliche Hitzköpfigkeit. Zum Glück habe ich ein deutlich gemütlicheres Leben als meine Protagonistin…!


Sternenzauber: Wenn du traurig wärst, welcher Buchcharakter könnte dich am meisten trösten?

Erin: Emonys bester Freund Felix, das optimistische Stehaufmännchen mit den Sommersprossen und der Steckdosenfrisur, könnte mich mit seiner Empathie, seinem Lächeln, aber auch seinen respektlosen Sprüchen bestimmt wieder aus dem Schneckenhaus herausholen.


Sternenzauber: Welcher Buchcharakter wäre dein bester Freund mit dem du durch dick und dünn gehen könntest?


Erin: Die tierliebe, hochintelligente, schüchterne und sensible Mila lieben die meisten LeserInnen der Ring-Chroniken – ich ebenso! Sie ist eine wahre „Freundin zum Wasser stehlen“.


Sternenzauber: Mit welchem Buchcharakter könntest du die Welt retten?

Erin: Das obige Trio wäre meine Doomsday Squad – ergänzt durch Kohen, den nachdenklichen Kämpfer mit den tiefgründigen Augen und der treffsicheren Magnetpistole!


Sternenzauber: Welcher Buch Charakter wäre dein größter Feind?


Erin: Santos Sark, Energiesenator von Polaris und Vorsitzender des allmächtigen WERT-Konzerns macht Emony in den Ring-Chroniken das Leben schwer. Typen wie ihn gibt es leider auch in der Realität. Wir können laufend beobachten, wie schwer ihnen beizukommen ist!

Mach den Anfang und teile diesen Beitrag.

Kommentar hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.