Büchersterne die verzaubern – Thyra die Wächterin der Hexe

Beschreibe dein Buch mit wenigen Sätzen worum es geht.

Thyra ist eine besondere Hexe, die einen Pakt mit Hexenjägern schließt, um in einer magischen Welt ihren eigenen Vater, einen bösen Hexenmeister, zu besiegen. Die Reise geht in die magische Welt Morac, in der nicht nur Hexen leben, sondern auch Feen, Kobolde, Trolle, Zwerge und Werwölfe. Alles dreht sich um magische Wesen, eine uralte Prophezeiung, Rituale und Feste, dramatische und blutrünstige Momente und natürlich auch um eine gute Portion Liebe.

Wie lässt es sich in einer Welt voller magischer Wesen leben? Kannst du uns ein klein wenig erzählen?

In Morac leben verschiedene Wesen ohne technischen Fortschritt zusammen, sind sehr naturverbunden und das Dorf, in dem Thyra lebt, hat noch einen gewissen mittelalterlichen Charme. Aber Morac ist gefährlich. Thyras Dorf liegt direkt an der Grenze, dem berüchtigten Schattenwald, der das fruchtbare Land der Arush trennt von dem verdorbenen Land der Maleficas. Der Wald ist magisch, verschlingt einen mit Dunkelheit, in ihm hausen finstere Wesen, die nur mit Licht zu bekämpfen sind. Wer darauf nicht vorbereitet ist, verläuft sich, wird getötet und nie mehr gesehen.

Was macht Thyra so besonders? Als Wächterin der Hexen muss man ganz schön viel drauf haben.

Thyra ist die Wächterin der Hexen, davon gibt es immer nur eine zur selben Zeit. Als solche ist sie die Anführerin ihres Volkes, nicht nur der Hexen, sondern aller lebenden Arush. Ihre Macht geht über die aller anderen Hexen hinaus. Thyra ist zum Beispiel als Einzige auf der Welt dazu in der Lage, eine andere Hexe nicht nur zu töten, sondern die Seele des Gegners vom Körper zu lösen und sie in die Hölle zu verbannen.

Tristan, ein Hexenjäger der aus Rache gerne tötet. Der hat aber bestimmt auch noch andere Seiten an sich oder?

Na klar, Tristan hegt tief in sich den Wunsch, sein zu können, wie andere. Er will zur Ruhe kommen, in Frieden leben, aber solange er seine Mutter nicht gerächt hat, kann er nicht vom Jagen ablassen. Er ist dann und wann ein Sturkopf, aber ein sehr gutherziger Mann, der sogar lernt, wie wichtig Nachsicht und Mitleid manchmal sein können.

Die Welt in der Thyra und Tristan Leben ist bevölkert mit verschiedensten Wesen. Welches bereitete dir am meisten Freude zu erschaffen? Weshalb genau dieses?

Oh, ich hatte großen Spaß daran, Burlok zu entwerfen. Er ist der Vorstand der Zwerge, trinkt viel zu viel, ist ruppig, hat keine Manieren und verteufelt arrogante Hexer. Thyra mag er sehr und auch mit Tristan freundet er sich schnell an. Er war das „Lockere“ in einer überschatteten Welt. Wobei mir auch Tamesis, die Fee, gefallen hat. Sie ist wie ein hibbeliges Kind, als sie das erste Mal Menschen sieht, und völlig fasziniert. Das Kindliche war ein toller Kontrast zu der sonst eher rauen Welt.

Was ist in Thyra – die Wächterin der Hexen deine Lieblingsstelle? Verrate es uns doch.

Puh… Ich mag die Szene im Kerker, als Tristan und Sillia ins Gespräch kommen. Der Leser hatte bis dahin ja bereits Sillias Beweggründe kennengelernt, die Protagonisten aber noch nicht. Die beiden sind mir in dem Gespräch ein wenig davongelaufen und haben sich eigentlich zu schnell zu gut verstanden. Aber das hat das Weiterschreiben nicht getrübt, daher habe ich sie machen lassen 😉 Gleich danach wird es ja sehr dramatisch. Insgesamt war das der Teil der Geschichte, der mich mit am meisten berührt hat. Das wird nur noch getoppt von Samhain kurz vorm Morgengrauen 😉

Was macht Thyra – die Wächterin der Hexen zu einem besonderen Erlebnis? Warum sollte man zu diesem Buch greifen?

Ich habe mit diesem Buch eine neue Welt geschaffen, in der ich viele magische Wesen kombiniere. Ich nehme den Leser mit in diese Welt, zeige ihm die schönen Seiten, und halte ihn, wenn er sich gerade wohlfühlt, gefangen, als alles aus dem Ruder gerät. Ich habe außerdem etwas gemacht, was ich noch nie zuvorgetan habe. Ich habe nicht nur aus der Sicht der Protagonisten geschrieben, sondern ein paar Mal auch aus der Sicht einer der Antagonisten. Das war spannend für mich und beleuchtet die Geschichte für den Leser so auch ganz anders.

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