Büchersterne die verzaubern

Büchersterne die verzaubern – die Aequipondium Reihe

Worum geht es in der Reihe Aequipondium?

Es ist eine Fantasy-Abenteuer-Reihe mit Hexen, Drachen und vielen eigenen Kreaturen, die auf dem erfundenen Kontinent „Aequipondium“ spielt.

Man begleitet die verrückten Abenteuer des (nicht mehr ganz jungen) Preußen Siegbald Odin Sockenloch, der im Jahr 1769 in den Südpazifik aufbricht, um herauszufinden, ob es dort wirklich Land gibt. (Dort war ja auf den Weltkarten lange nichts eingezeichnet). Er ist ein naiver Taugenichts, der nur einen Kontinent entdecken und dann wieder heim will. Siegbald hofft, anschließend in Europa von dem Ruhm zu leben, den ihm seine Entdeckung einbringt.

Leider sitzt er stattdessen bald auf dem seltsamen Kontinent fest, den er gefunden hat. Und damit hat er ein neues Ziel: Weg von Aequipondium. Das ist natürlich nicht so leicht. Außerdem gibt es immer Ereignisse, die ihn davon abhalten, sich allzu intensiv mit der Heimreise zu beschäftigen. Und schließlich haben auch seine neuen Freunde so ihre Sorgen…

Alles spielt auf dem Gegengewichtskontinent. Wie muss man sich diesen vorstellen? Erzähl uns ein wenig darüber.

Erstmal „Gegengewicht-Kontinent“, weil die Gelehrten in Europa früher dachten, es muss auch im Süden eine große Landmasse geben, denn sonst wäre die Erdkugel ja aus dem Gleichgewicht und würde durch den Weltraum eiern. Gegengewicht = Aequipondium.

Der Kontinent liegt fernab von allen im Südpazifik. Nur hier gibt es noch Magie auf der Welt. Magische Wesen, Hexen, Zauberer, sogar Götter sind mit der Zeit von Europa nach Aequipondium ausgewandert, um dort in Ruhe zu leben. Sie teilen sich den Kontinent mit sprechenden Tieren und sonderbaren Kreaturen, wie sie sich nur hier entwickeln konnten.

Außerdem gibt es das Strandgut der Meere: Abenteurer, Schiffbrüchige, Meuterer – und andere Entdecker. Sehr zum Leidwesen von Siegbald.

Das Zusammenleben der diversen Bewohner ist für den Entdecker etwas seltsam: In der Schlossküche arbeiten Hühner, man isst fast nur Gemüse und Hexen und Druiden zanken ständig, wer die wichtigeren Leistungen für die aequipondische Gesellschaft vollbringt. Nur in einem sind alle einig: keiner darf die Existenz Aequipondiums in Europa bekannt machen. Denn sonst kommen die Kaufleute und die Weltmächte versuchen das letzte bisschen Magie zu ihren Zwecken zu nutzen. Das wäre das Ende für das beschauliche Leben hier.

Man begegnet dort ja verschiedensten Wesen. Magst du uns ein paar nennen, auf die man dort treffen wird?

Es gibt natürlich einige klassische Fantasy-Kreaturen, wie Zwerge, Riesen, Drachen und Zentauren.

Daneben gibt es aber auch sprechende Tiere und eigene Arten: die schüchternen Schattenelefanten tarnen sich als Brunnenfigur, wenn jemand in ihre Nähe kommt. Chameleoparden sind Raubkatzen deren Fellfarbe sich an die Umgebung anpasst. Es taucht ein ganzer Stamm sprechender Hühner auf, natürlich mit einem Hahn als Dorfoberhaupt und einer eigenen Schamanin. Es gibt Auswanderlemminge, Tratschtiere, Riesenhühner und Schafe, die auf Bäumen wachsen. Natürlich gibt es noch einiges mehr, aber ich will euch ja nicht die Überraschung verderben.

Und welches Wesen gefällt dir besonders gut? Hast du einen Liebling? Was macht ihn so besonders?

Ehrlich gesagt habe ich keinen Liebling. Ich mag den Lux (eine Art Hyäne mit Laternen auf dem Kopf), weil er meine erste eigene Kreatur war. Aber viele Charaktere wachsen einem mit der Geschichte ans Herz. So wie Lars, der Auswanderlemming, oder die Zwergin Birte, die gern Hexe werden will. Es gibt verschiedene Wesen und Charaktere, denen ich gern einmal eine eigene Geschichte widmen würde.

Aequipondium ist ja doch schon eine eher außergewöhnliche Geschichte. Wie kam es zu dieser Idee?

Kennst du auch Bilder von Abenteurern, die im 18. und 19. Jh. ganz allein (nur mit einer Karawane aus einem halben Dutzend Diener, 20 Maultieren und hundert eingeborenen Trägern) Afrika entdeckt haben? Irgendwann hatte ich die Idee, eine Geschichte über so einen faulen, bequemen Entdecker zu schreiben.

Nur, dass mein Entdecker eben nicht Afrika bereisen sollte.

Sind noch weitere Bände geplant?

Ja. Auch wenn Aequipondium jetzt nach Band 5 erstmal eine Pause einlegt, habe ich definitiv vor, noch mehr zu schreiben. Mindestens zwei weitere Bücher sind geplant. Es könnten aber auch noch viel mehr werden.

Enthält die Geschichte denn auch eine Botschaft die du den Lesern mitteilen möchtest?

Botschaft wäre sicher zu viel gesagt. Aber mir ist wichtig, dass meine Protas selbst aktiv werden müssen, um aus ihrem jeweiligen Schlamassel wieder rauszukommen. Es gibt keine himmlische Fee, die ihnen ihre Träume erfüllt.

Das ist auch für mich eine Art Lebensmotto: Wenn du willst, dass deine Träume wahr werden, tu selbst was dafür!

Warum sollten sich Leser ausgerechnet für diese Reihe entscheiden? Was ist das Besondere?

Aequipondium ist Fantasy für alle, die gern über skurrile Charaktere, fantasievolle Tiere und verrückte Abenteuer lesen. Die Geschichten sind immer etwas abgedreht.

Epische Schlachten, die einzig wahre Liebe und das abgrundtief Böse begegnet dir hier nicht.

Dafür findest du humorvolle, kuriose Geschichten über Hexen, Zauberer und die Sorgen eines faulen Entdeckers.

Jede Geschichte ist in sich abgeschlossen. Es gibt keinen Cliffhanger, höchstens mal einen kleinen Teaser, um Lust auf die nächste Geschichte zu machen.

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